Willkommen auf meiner homepage moon-illusion.de!

 

Mein Name ist Herbert Müller, ich bin Augenoptiker von Beruf, 60 und ein paar Jahre alt. Neben meinem Beruf beschäftige ich mich mit der Astronomie, mit alten mechanischen Rechenmaschinen und dem Bau von Fernrohren; einen Bericht über letzteres finden Sie unter "Bino-Projekt". Der Name dieser Seite, moon-illusion, verrät, was Sie außerdem hier erwartet: eine Schilderung der als Mondillusion bezeichneten optischen Täuschung über die Mond- oder auch Sonnengröße bei ihrem Auf- oder Untergang und ihrer Ursachen. Nun ist es ja nicht so, dass die Mondtäuschung bisher keine Beachtung fand. Es gibt eine große Zahl verschiedenster Erklärungsversuche. Manche sind unsinnig, manche anspruchsvoll und manche nur einfach nicht zu widerlegen. Tatsache ist, dass es für welche Erklärung der Täuschung auch immer keinen Beweis geben kann, wie es ja überhaupt für keine naturwissenschaftliche Theorie Beweise gibt. Das mag Ihnen vielleicht unglaubwürdig scheinen, es ist aber so. Für naturwissenschaftliche Theorien, insbesondere für die etablierten, gibt es eine Unmenge an Belegen und Experimentalergebnissen, die für ihre Richtigkeit sprechen. So kann man davon ausgehen, dass sie richtig sind - ohne andererseits die Möglichkeit einer Revision auszuschließen, wenn ein einziges Experiment dies nahelegt. Beweise einer Theorie gibt es nur in der Mathematik, und dort haben sie Ewigkeitscharakter. So betrachtet ist eine Theorie, die keine Ansatzpunkte zur Überprüfung hat, prinzipiell nicht widerlegbar und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit falsch - oder wie ein bekannter Wissenschaftler es einmal formulierte: "Die Theorie ist so schlecht, sie ist nicht einmal widerlegbar!"

Getreu dieser Überzeugung habe ich meine eigenen Gedanken zur Mondtäuschung immer wieder einer Prüfung unterzogen und dazu einige Experimente durchgeführt, um die Methodik der menschlichen visuellen Wahrnehmung genauer kennenzulernen, was letztlich zur Erkenntnis der Bedeutung der Äquidistanz für die visuelle Wahrnehmung führte. Als Augenoptiker ist mir der Bereich der Wahrnehmungsphysiologie nicht unbekannt, insbesondere der organischen Gegebenheiten von Augen und Hirn, ihren Funktionen, Arbeitsbereichen und Grenzen. Viele zusätzliche Erkenntnisse über den Blickwinkel der Wahrnehmungspsychologie erwarb ich aus Gesprächen, emails, eigenen Experimenten und dem Studium von Büchern und Texten. Es zeigten sich in der Beurteilung des Phänomens aus psychologischer Sicht durchaus unterschiedliche Interpretationen und Beobachtungen, ein Hinweis auf die Kompexität des Prozesses unbewusster und bewusster Wahrnehmung, ja selbst Unterschiede in der Definition dessen, was Wahrnehmung überhaupt ist und was Imagination. In dem vorliegenden Text über die Mondillusion versuche ich, unter Ausklammerung eventueller psychologischer Faktoren eine mit den organischen Gegebenheiten und dem durchaus logischen Regelwerk der Wahrnehmung begründbare Aussage über die Ursache der Täuschung. Ich vertrete hier eine hoffentlich auch für den Leser nachvollziehbare Begründung der immer neu faszinierenden Mondtäuschung. Über eine konstruktive Kritik würde ich mich freuen, schreiben Sie mir eine email unter uebrigens(ätt)web(.)de!

Die Themen dieser Homepage:

Die Mondillusion, Beschreibung und Erklärung

Mein Bino-Projekt

Die Äquidistanz in der visuellen Wahrnehmung

 

 

 

Letztes Update 31.01.2009

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